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Wie zeichnet man einen Grundriss?

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Machen Sie eine Bestandsaufnahme, indem Sie Ihr Grundstück vermessen und alle bereits vorhandenen Gebäude und Gartenelemente (z.B. Bäume, Hecken, Wege) einzeichnen. Auch dominierende Elemente der Nachbargrundstücke sollten Sie berücksichtigen. Je genauer der Garten mit all seinen Elementen aufgenommen wird, umso besser kann geplant werden.

Nehmen Sie Folgendes mit in den Garten:

Falls Ihr Grundstück ein Gefälle hat,

  • falls vorhanden: Kopie des Lageplans (1:100, d.h. 1cm auf dem Plan entspricht 100cm im Garten) von Haus und Garten

benötigen Sie zusätzlich:

  • Millimeterpapier
  • Wasserwaage
  • Schreibunterlage
  • Holzleiste (ca. 1 m lang)
  • Stifte, Radiergummi
  • kurze Pflöcke
  • Lineal
  • Hammer
  • Papier für Notizen

  • Maßband und/ oder Zollstock

  • einen Helfer!

 

Der Lageplan
Wenn Sie eine Kopie des Lageplans Ihres Hauses und Gartens haben, können Sie einfach alle vorhandenen Elemente eintragen. Wenn nicht, müssen Sie die Grenzen des Grundstücks und die Gebäude vermessen und diese auf Millimeterpapier im Maßstab 1:100 aufzeichnen.

Etwas aufwendiger ist die Bestimmung von Höhendifferenzen auf Ihrem Grundstück. Der Ausgangspunkt für die Messungen ist die Erdgeschoßfußbodenhöhe oder die Terrasse. Von diesem Nullpunkt + 0 aus, werden alle höher (+) oder niedriger (-) liegenden Geländebereiche vermessen.  Die Abbildung  zeigt, wie Sie mit einfachen Mitteln Höhenunterschiede bestimmen können. Zeichnen Sie diese als Höhenlinie in den Lageplan ein.

 

Jetzt können Sie die Details einzeichnen. Die Position der Elemente bestimmen Sie, indem Sie sie von zwei bekannten Punkten, die im rechten Winkel zueinander liegen, mit einem Maßband einmessen. Folgendes sollten Sie maßstabgerecht in den Plan einzeichnen:  

  • Lage und Größe der Gebäude mit Eingängen und Fenstern (z.B. Haus, Garage, Gerätehaus, Gewächshaus, Höhe der Gebäude oder Anzahl der Geschosse um den Schattenwurf zu berücksichtigen)
  • sonstige befestigte Flächen und Bauelemente (z.B. Terrasse, Sitzplatz im Garten, Spielfläche, Autoabstellfläche, Wege, Mülltonnenstellplatz, Gerätehaus, Kompost, Treppen, Stützmauern, Geländeterrassierung, Einfassungen, Pergola, Regenfallrohr)
  • Wasserflächen  (z.B. Teich, Wasserlauf)
  • Installationen (z.B. Wasserhähne, Wasserleitungen, Lampen, Elektroleitungen) Begrenzung mit Höhen- und Breitenangabe(z.B. freiwachsendeHecke, geschnittene Hecke, immergrüne Hecke, Holzzaun, Metallzaun, Mauer)
  • größeren Pflanzen und Pflanzgruppen (z.B. Bäume, Hecken, größere Staudenpflanzungen, Rosen, Gemüsebeet, Kräuterbeet)
  • besonders schattenspendende Bäume und Gebäude
  • Den Verlauf der Versorgungsleitungen (Strom, Wasser, Kanal, Gas, Telefon) können Sie dem Grundleitungsplan entnehmen.
  • Besonderheiten des Grundstücks (z.B. Hanglage, Unterkellerung von Gartenteilen)
  • dominierende Elemente der Nachbargrundstücke (Straßen, Wege, Bahnstrecken, Gebäude, große Bäume, Hecken, Kompost, wenn dieser an Ihr Grundstück grenzt, besonders hässliche Anblicke, besonders schöne Anblicke oder Ausblicke)
  • Vermerk über benachbarte Bäume, Hecken, Zäune, Bauten die Ihr Grundstück beeinflussen (Schatten, Früchte, Wurzeln)
  • Gibt es besondere gesetzliche Auflagen? (z.B. Abstände zum Nachbargrundstück, Begrenzungshöhen, Auflagen für die Bepflanzung)
  • Welchen Teil des Gartens sehen Sie vom Haus aus? 
  • Tragen Sie die Himmelsrichtungen ein.

Markieren Sie bitte, welche der vorhandenen Elemente erhalten bleiben sollen.
 

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